Die allzeyt fröhliche Dornbirna grüßt euch....


Über die Dornbirna

Die Geschichte der Dornbirna beginnt mit der Fahrendmeldung von Ritter Gleis am 1.10. a.U. 47 (1906) gen Dornbirn.

 

Gleis der Bahnhöfliche, profan Eugen Eckert von Labin, fahrender Ritter des h. Reyches Castrum Majense rief in der durch seine Textilindustrie bekannten Stadt Dornbirn einen Stammtisch ins Leben, welcher rege besucht wurde.

Die vorgeschriebene Zahl der Sassen wurde bald gefunden, es fehlte jedoch das Vertrauen in den Uhustammtisch sowie die nötige Anzahl der Gründungsritter, und so wurden Rudolf Feurstein (Rt. Kupferberg-Gold) und Robert Bertolini (Rt. Naturell von Walde) am 1.2. a.U. 49 (1908) Sassen des h.R. Veltcuria.

Am 12. im Lethemond a.U. 49 (1908) ist es soweit, die beabsichtigte Coloniegründung wurde durch die h. Castrum Majense gemeldet, und im Eismond a.U. 50 (1909) wurde in der Schlaraffia Zeytungen No. 356 wird die Gründung der Colonie Dornbirna bekannt gegeben.

 

Die ersten Festsippung fand am 23. Und 24. des Eismondes a.U. 50(1909) in der Festburg im Hotel Mohren und im Saal des Schlossbräus in Dornbirn statt, der Weiheakt wurde von Herrlichkeit Calderon des Mutterreyches Castrum Majense vollzogen.

 

Nachdem innerhalb der vorgesehenen Frist kein Einspruch erhoben wurde, verfügte die Allmutter Praga am 19. des Lenzmondes a.U. 51 (1910) die Ausfertigung der Sanktionsbulle.

 

 

 

 

 

Am Samstag, den 23. im Ostermond a.U. 51 (1910) fand im Hotel Rhomberg die glanzvolle Sanktionsfeyer statt.

Viele Sassen aus Nah und Fern sowie Freunde aus befreundeten Reychen waren Zeuge des feyerlichen Sanktionsaktes, der von Herrlichkeit Calderon des Mutterreyches Castrum Majense vollzogen wurde.

Anlässlich dieser Sippung hat sich Rt Kupferberg Gold des h.R. Veltcuria sesshaft gemeldet und wurde einstimmig aufgenommen.

 

Das Reych entwickelte sich prächtig, und wird bis weit über die Grenzen bekannt und beliebt, wovon viele Einritte zeugen.

 

Am 2. des Ostermondes a.U. 53(1912) fand in der Dornbirna die erste Palmeselsippung statt, bei der dem würdigsten Ritter des Reyches den von Rt. Kupferberg Gold gestiftete Palmeselorden für die Dauer eines Jahres verliehen wurde. Eine Tradition, die bis zum heutigen Tage in der Dornbirna gepflegt wird.

 

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 wurde der Sippungsbetrieb eingestellt, stattdessen fanden krystalline Zusammenkünfte statt.

Es wurden auch einige der Dornbirna Sassen zu den Waffen gerufen, Rt Urhahn der Knurrhahn, profan Goswin Rhomberg liess sein Leben auf dem Feld der Ehre bei Contrin.

 

Am 13. des Christmondes a.U. 60 (1919) verkündete die Allmutter Praga die Coloniegründung der einzigen Tocher der Dornbirna, der Castrum Brigantium, die dann im Eismond a.U. 63 (1921) sanktioniert wurde.

 

Die nächsten Jahrungen gingen ruhig dahin, es wurde manches frohe Fest gefeiert, es wurde sich gegenseitig besucht, kurzum, es war eine schöne Zeit bevor dunkle Wolken den schlaraffischen Himmel verfinsterten.

Die deutschen Reyche traten a.U. 74 (1933) aus dem Verband Allschlaraffias aus, die österreichischen Reyche folgen a.U. 78 (1937). Zu dieser Zeit traten auch 6 Sassen aus der Dornbirna aus.

A.U. 79 (1938) wurde die Schlaraffia in den deutschen Einflussgebieten endgültig verboten.

 

Es folgt die sog. Uhufinstere Zeit, die für die Dornbirna achte Jahre dauerte.

Trotz der behördlichen Auflösung fanden in dieser Zeit Krystallinen in der Heimburg von Rt. Naturell statt, damit wurde die Basis für das Wiederestehen des Reychesb1946 gelegt.

 

Am 15.3. a.U. 90 (1949) konnte die 800ste Sippung und die GU-Feyer des Kantzler Rt. Geigerich (Heinrich Kleweta) gefeiert werden.

Auch die im Parkhotel in Dornbirn durchgeführte glanzvolle 1.000ste Sippung gab Zeugnis vom schönen Leben der Dornbirna und vom Blühen des schlaraffischen Gedankens.

 

Nach einer Bauzeit von zwei Jahren konnte die Dornbirna am 18. im Lenzmond a.U. 107 (1966) ihre neue Gleisburg feierlich einweihen.

Es wurde der Vorschlag von Rt. Stänka Rasin umgesetzt, das Kellergeschoss des geplanten Wohnblocks in der Langegasse als neue Burg zu planen und zu bauen.

Sofort wurde von Rt. Rüdiger der Becherlarer eine Spendenliste aufgelegt, auf der namhafte Beträge gezeichnet wurden. Praktisch alle Sassen spendeten nach ihrem Vermögen, auch ein Wüstenrot Sparbrief wurde abgeschlossen.Es musste auch die gesamte Inneneinrichtung entworfen und gebaut werden.

Die Garderobe wurde von Rt Holzfex der Veltcuria kostenlos gegen die Auflage zur Verfügung gestellt, dass für eine Winterung an jedem Sippungabend zumindest ein Dornbirna Sasse einreiten und eine Fechsung halten muss.

Als Pfand wurden die „Cazzesen“, also Dornbirna Sassen mit Wohnsitz in Götzis - ad cazzeses rekrutiert. Ein Lehensherr aus der Gallia Helvetice (Rt. Tempa, später Rt Raetus) sollte diese vor Übergriffen schützen. Diese Vereinbarung wurde nicht eingehalten und es entwickeltes sich daraus ein konfliktfreies, beflügelndes Spiel.

 

Am 5.5. a.U. 125 (1984) feierte die Dornbirna im Kulturhaus in Dornbirn sein 75. Stiftungsfest. Viele Freunde und auch viele illustre Gäste konnten zum Gelingen dieser Feyer beitragen.

In der Winterung 147/148 (2006/2007) durfte die Dornbirna zur Kantzlertagung einladen, welche hier mit grosser Begeisterung durchgeführt wurde.

„Ehe Neujahr“ - Die Dornbirna feyerte am 8.1. a.U. 149(2008) seine 2.500te Sippung am 29.3. a.U. 149 (2008) sein 100 Stiftungsfest.

220 Gastrecken aus 44 Reychen, darunter viele All- und Schlaraffenräte der Landesverbände Austria, Deutschland und Helvetien, 156 Burgfrauen und 45 profane Gäste bildeten den feierlichen Rahmen für das 100ste Stiftungsfest. Zur Feyer dieses Tages wurde ein grosser Eynritt celebriert und so erschienen 180 festlich geschmückte Recken vor dem Thron.

Die Burgfreuen und Vertreter der lokalen Politik sowie der Medien durften einen mit viel Schwung und Esprit vorgetragenen Reigen aus Wort-, Gesangs- und Musikfechsungen erleben.

 

As Höhepunkt in der Geschichte der Dornbirna darf das „XXIV Allschlaraffisches Concil“, sowie die Feyer „150 Jahre Schlaraffia“, welches vom 9. – 11- des Lethemondes a.U. 150 in den Gemarkungen Dornbirns stattfand, gezählt werden.

Dieses Concil wurde durch den Einsatz der Sassen samt Freunden und Tross der Reyche Veltcuria, Dornbirna und Castrum Brigantium ermöglicht.

Mehr als 1000 Besucher beim Begrüssungsabend unter dem Motto „Hallo Freunde“, insgesamt 2.105 Besucher der festlichen Concils-Sippung, 830 begeisterte Zuhörer bei der Matinee des Allschlaraffischen Orchesters, überhaupt wurde allen Teilnehmern ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.

Das Motto dieses Concils lautete “Concil mit Herz!“ und blieb dem Uhuversum auch die nächsten Jahre in der Erinnerung.

 

Die Dornbirna hat sich den Ruf eines gastfreundlichen, herzlichen und unkomplizierten Reyches erworben. Die vielen freundschaftlichen Beziehungen zu den verschiedenen Reychen, besonders um den Bodensee, wurden über die Jahre gepflegt und weiter verfestigt.

 

Der Dornbirna gelingt es immer wieder, Nachwuchs zu finden und kann stets über eine stattliche Anzahl von Einreytter verzeichnen, welche immer wieder erfahren dürfen:

 

Dornbirna, das Reych mit Herz